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Mobilität und Energie
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Technologietag „Alternative Kraftstoffe“ bei Sonplas

Fachlicher Austausch zu zukünftigen Antriebslösungen

Alternative Kraftstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitäts- und Energiekonzepte. Welche technologischen Möglichkeiten sich daraus ergeben und welche Herausforderungen dabei zu berücksichtigen sind, stand im Mittelpunkt des Technologietags „Alternative Kraftstoffe“ am 29. Juli 2026 von Sonplas in Straubing. Die Veranstaltung brachte Fachleute aus Forschung, Entwicklung und Industrie zusammen. Neben aktuellen Erkenntnissen zu Ammoniak, Methanol und Power-to-X wurden auch konkrete Lösungen für Einspritztechnik, Betriebssicherheit, Oberflächenbeschichtung und Prüfstandstechnik vorgestellt.

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Fachliche Impulse aus Forschung und Industrie

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Christian Wachtmeister, Geschäftsführer der Sonplas GmbH. Neben der Begrüßung der Gäste gab er einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens sowie in das Produkt- und Technologieportfolio von Sonplas. Den Auftakt des Fachprogramms bildete Annalena Braun vom Karlsruher Institut für Technologie mit ihrem Vortrag zu neuen Ansätzen für ammoniakbetriebene Motoren und CO₂-freie Antriebskonzepte. Marco Ferro von O.M.T. stellte anschließend Einspritztechnologien für alternative Kraftstoffe vor. Dabei wurde deutlich, dass Kraftstoffe wie Ammoniak und Methanol speziell angepasste Komponenten und Einspritzsysteme erfordern. Mit der Zulassung und Betriebssicherheit ammoniakführender Systeme beschäftigte sich Martin Sekura von batcH2 engineering. Sein Beitrag zeigte, welche Anforderungen an Planung, Konstruktion und Sicherheitskonzepte gestellt werden. Christian Reiser vom WTZ Roßlau widmete sich unter dem Titel „Charging electric cars with an internal combustion engine?! Sounds crazy, but it makes sense.“ der Verbindung von Verbrennungsmotor und Elektromobilität. Der Vortrag eröffnete neue Perspektiven auf die sinnvolle Kombination unterschiedlicher Antriebstechnologien. Alexander Beck von Net Zero Emission Labs gab Einblicke in Power-to-X-Verfahren und zeigte am Beispiel industrieller Abgase, wie CO₂ als Ausgangsstoff für neue Produkte genutzt werden kann. Den Abschluss des Vortragsprogramms bildete Marc Kesting von Sturm Surface Technology. Er stellte moderne Zylinderbeschichtungen vor, die zur Verbesserung von Effizienz und Haltbarkeit von Motoren beitragen können.

 

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Technologien im praktischen Einsatz

Nach den Fachvorträgen verlagerte sich der Fokus von der Theorie in die Praxis. Bei der Besichtigung des Methanol- und Ammoniak-Testcenters erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Erprobung von Komponenten und Systemen für alternative Kraftstoffe. Der anschließende Firmenrundgang führte durch verschiedene Technologie- und Fertigungsbereiche von Sonplas. Zu den Stationen gehörten unter anderem der HERO-Prozess zur hydroerosiven Bearbeitung, ein Prüfstand für PEM-Elektrolysestacks sowie weitere Lösungen aus dem Sondermaschinen- und Prüfstandsbau. Die Führungen boten Gelegenheit, die Inhalte der Vorträge mit konkreten Anlagen und Anwendungen zu verbinden und sich direkt mit den Sonplas-Expertinnen und -Experten über aktuelle Fragestellungen und mögliche Einsatzbereiche auszutauschen.

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Ausklang im Konrad-Auwärter-Museum

Den Abschluss des Technologietags bildete eine gemeinsame Abendveranstaltung im Konrad-Auwärter-Museum in Pilsting. In besonderer Atmosphäre konnten die Gespräche des Tages fortgeführt und neue Kontakte geknüpft werden. Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Dr. Konrad Auwärter, der als Zeitzeuge persönliche Einblicke in die beeindruckende Firmengeschichte gab. Eine anschließende Führung durch das Museum rundete die Veranstaltung ab. Der Technologietag „Alternative Kraftstoffe“ zeigte, wie eng Forschung, Komponentenentwicklung, Anlagenbau und Prüftechnik bei der Entwicklung neuer Antriebslösungen zusammenwirken. Der fachliche Austausch zwischen den verschiedenen Disziplinen bildet dabei eine wichtige Grundlage, um alternative Kraftstoffe sicher, effizient und industriell nutzbar zu machen. Sonplas bedankt sich bei allen Referentinnen und Referenten sowie bei allen Teilnehmenden für die fachlichen Impulse und den offenen Austausch.