Während viele Wettbewerber sich längst von der Verbrennertechnologie verabschiedet haben, setzt Sonplas neben zukunftsweisenden Technologien auch weiterhin auf Innovation im Kraftstoffbereich. Der Sondermaschinenbauer entwickelt hochspezialisierte Montageanlagen und Prüfstände für Komponenten, die mit Benzin und Diesel in Kontakt kommen – und setzt auch künftig konsequent auf Lösungen für die klassische Verbrennertechnologie. Damit positioniert sich das Unternehmen als „Last Man Standing“ in einem sich wandelnden Markt. Mit diesem klaren Bekenntnis liefert Sonplas maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand – für Kunden in Europa, den USA und auch in China.

Lukas Sepaintner Sales Engineer

Lukas Sepaintner, Vertriebsingenieur für den Bereich Fuel Technologie

Weg vom Verbrenner, hin zur E-Mobilität? „Mittlerweile fokussiert sich der Markt gleichermaßen auf beide Technologien“, sagt Lukas Sepaintner, Vertriebsingenieur bei Sonplas. Der mittelständische Sondermaschinenbauer mit Sitz im bayrischen Straubing hat inzwischen rund 30 Jahre Erfahrung in der Montage, aber vor allem in der Prüfung von kraftstoffberührenden Komponenten in Einspritzsystemen, wie Ventile, Injektoren und Druckregler, Verteilerleisten, Einspritzpumpen und Vorförderpumpen. An batterieelektrischen Fahrzeugen schien lange kein Weg vorbeizuführen. Die Autokonzerne richteten ihr Modell- und Antriebsportfolio immer stärker auf E-Autos aus. Auch wenn diese Technologie nach wie vor relevant ist, steigt das Interesse nach Lösungen für Verbrennertechnologie wieder deutlich. „Spannend sind unter anderem die Märkte USA und vor allem China: Dort treibt die Regierung die Weiterentwicklung der Verbennertechnologie voran“, weiß Sepaintner. Bei der Prüfung und Montage von Komponenten setzt man hier immer stärker auch auf Automatisierung, Es sind einige Anlagen von Sonplas im Einsatz, und das Interesse an automatisierten Montage- und Prüfanlagen nimmt dort weiter zu.

„Wir können eine Benzin-Pumpe zum Beispiel nicht nur zusammenbauen, sondern diese auch mit dem entsprechenden Medium testen“, erläutert Sepaintner. Das sei ein klares Alleinstellungsmerkmal. Bei der Entwicklung der Prüfstände und zur Unterstützung der Kunden beim Testen von Prototypen steht dem Sondermaschinenbauer ein hauseigenes Testlabor zur Verfügung. Machbarkeitsanalysen und Produkttests erweitern die Angebotspalette für die Kunden. Zu den typischen Prozessen gehören die Prüfung von Durchfluss, Dichtheit, Strahlbild, die Messung von Öffnungs- und Schließzeiten, aber auch die Bestimmung der Einspritzrate. Möglich sind sowohl Funktions- und Dauerlaufprüfungen von Einzelkomponenten als auch des Komplettsystems.

Die Experten bauen die Prüfstände modular auf und passen diese exakt an die Anforderungen der Kunden an. Damit kann Sonplas die Vorrichtungen jederzeit erweitern und nachrüsten, etwa bei geänderten Umgebungsbedingungen. Ebenso können Einheiten weggelassen werden, wenn diese nicht erforderlich sind. Dazu kommt die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben des Explosionsschutzes. Für eine sichere Prüfung der Komponenten kann Sonplas sowohl mit Real-Kraftstoffen als auch mit speziellen Testmedien arbeiten. „Wichtig ist nicht nur das Know-how bei der Ausführung, sondern auch die Beratung im Vorfeld und die Unterstützung bei den Abnahmen“, sagt der Sonplas-Ingenieur. „Denn der Kunde muss seinen Prüfstand zum Beispiel auch in sein Gebäude integrieren können.“ Die Entwicklung in der Verbrenner-Technologie geht weiter voran: Damit Motoren effizienter arbeiten und gleichzeitig die Emissionen senken, müssen Kraftstoffe dosierter im Verbrennungsraum zerstäubt werden. „Aktuell liegt der Einspritzdruck bei etwa 500 bar bei Benzin-Injektoren“, sagt Sepaintner. „Wir können Anlagen bei Bedarf auch bis 1.000 bar auslegen, nach oben gibt es kein Limit.“

Sonplas unterstützt nicht nur bei der Entwicklung kompletter Prüfstände, sondern auch bei der Optimierung bereits bestehender Linien. „Weil wir Montage und Testen aus einer Hand anbieten, liefern wir das komplette Paket. Und da der Anwender nur einen Ansprechpartner hat, verkürzt dies Wege, reduziert den organisatorischen Aufwand und vermeidet Schnittstellenprobleme“, sagt Vertriebsingenieur Sepaintner.

Sonplas wird also der „Last Man Standing“ sein – auch in einem sich wandelnden Markt mit wachsender E-Mobility unterstützt das Unternehmen seine Kunden weiterhin bei der Entwicklung und Prüfung klassischer Verbrennertechnologien.