Unsere Prozesse

Die hydraulische Durchflussprüfung dient zur Ermittlung des Volumen- bzw. Massendurchflusses eines Bauteils.
Hierfür wird besagtes Bauteil unter definierten Parametern (Druck, Temperatur) von einem Messfluid durchströmt und der Durchfluss mittels eines Sensors aufgezeichnet.

Bei der Luftdichtheitsprüfung (Air-Leaktest) wird die Dichtigkeit von Bauteilen mit Hilfe von Druckabfall, Druckanstieg oder Differenzdruck geprüft. Dazu wird der Prüfling mit Druck oder Vakuum beaufschlagt. Nach Kundenwunsch können dazu entweder externe Geräte oder vollintegrierte Sonplas-Systeme (Software und Mechanik) verwendet werden.

Die pneumatische Durchflussmessung ist ein Prozess, bei welchem thermodynamische Zustandsänderungen, die beim Durchfließen von Bauteilen mit Gasen auftreten, gemessen werden.
Mit einem Coriolis-Messgerät wird der Luft-Massenstrom bzw. alternativ mit Hilfe von Laminardüsen oder Heizdraht der Luft-Volumenstrom gemessen. Dazu werden externe Geräte oder vollintegrierte Sonplas-Systeme (Software und Mechanik) verwendet.
Durch die hohe Messgenauigkeit lassen sich auch bei niedrigen Fluiddrücken und kleinsten Bauteilen präzise Aussagen über die jeweiligen Eigenschaften treffen.

Bei der hydraulischen Leckageprüfung (Nassdichtheitsprüfung) wird der Prüfling (i.d.R ein Einspritzventil) mit einem flüssigen Betriebsstoff (z.B. Benzin, Exxsol) beaufschlagt. Im automatischen Prüfablauf wird im Anschluss eine Messkammer an den Ventilsitz des Prüflings adaptiert, welche Kleinstmengen an Leckageströmen detektiert und misst. Durch die hohe Messauflösung des Systems sind selbst Grenzleckagen < 1µl/min messfähig ermittelbar.
Flüssigkeitsführende Kreise finden in vielen Bereichen Anwendung. Hydraulische Kreise in Industrieanlagen oder kraftstoffführende Systemkomponenten in Verbrennungsmotoren sind nur zwei Beispiele.
Ein maßgeblicher Faktor für die Effizienz und die Umweltverträglichkeit dieser Kreise ist die Dichtheit des Systems. Leckagen innerhalb des Kreislaufes (undichte Ventile) als auch Undichtheiten nach außen müssen erkannt und so weit wie möglich eliminiert werden.
Aus diesem Grund kommt der Prüfung auf Dichtheit (Leckageprüfung) sowohl in der Produktion als auch im Laborbereich eine gesonderte Bedeutung zu.
Ein etabliertes Verfahren stellt z.B. die Hydraulische Leckageprüfung (Nassdichtheitsprüfung) dar.

Bei der Heliumdichtheitsprüfung (He-Lecktest) handelt es sich um ein hochgenaues Messverfahren für die Dichtigkeit von Bauteilen (bis zu 1,0E-08mbar*l/sec Grenzleckage). Sowohl integrale Messungen in Vakuumkammern als auch lokale Messungen mit Hilfe von Schnüffelsonden sind möglich. Der Prozess lässt sich sowohl in kleinen Handarbeitsplätzen als auch in Serienanlagen integrieren.

Bei der optischen Strahlprüfung werden die austretenden Strahlen, hauptsächlich bei Einspritzkomponenten, einer geometrischen Prüfung unterzogen. Hierbei werden die verschiedensten Winkel (Strahlwinkel, Höhenwinkel, Stahlzwischenwinkel etc.) gemessen und mit der Sonplas-Vision-Software ausgewertet. Ebenso können zylindrische Strahlen eine Zylindrizitätsbewertung erfahren.

Bei der Öffnungsdruckprüfung wird der maximale Druck vor dem Abheben der Düsennadel aus dem Düsensitz ermittelt. Diese Prüfung dient indirekt der Ermittlung der hydraulisch wirksamen Fläche der Düsenbaugruppe, die mit konventionellen Dimensionsmessungen nicht ermittelt werden kann. Die Prüfung erfordert eine schnelle Druckaufzeichnung, um den hochdynamischen Öffnungsprozess der Düse hochauflösend analysieren zu können.

Die Düsengeometrieprüfung dient zur Bewertung der durch das hydroerosive Entgraten/Verrunden bzw. durch die Durchfluss-Kalibrierung erzielten Ergebnisse.
Diese geometrische Untersuchung erfolgt unter Zuhilfenahme eines Endoskops oder durch Anfertigen eines Negativabdrucks der Düse, welcher anschließend unter dem Mikroskop begutachtet wird.
Hierbei werden verschiedene Merkmale der Düse (Konizität, Verrundung, Auswaschungen, etc.) überprüft und bewertet.

Bei der hydroerosiven Bearbeitung wird ein abrasives Fluid unter hohem Druck durch die Werkstückbohrungen gepumpt, um Bohrungsverschneidungen zu entgraten bzw. zu verrunden. Durch die Verbesserung der Oberflächenqualität verbessert sich die Hochdruckfestigkeit des Werkstücks.

Bei der hydroerosiven Bearbeitung wird ein abrasives Fluid unter hohem Druck durch die Werkstückbohrungen gepumpt, um Bohrungsverschneidungen zu entgraten bzw. zu verrunden. Durch die Verbesserung der Oberflächenqualität verbessert sich die Hochdruckfestigkeit des Werkstücks.

Beim Mikrohämmern handelt es sich um einen hochgenauen Einpressprozess. Vorteile gegenüber konventionellen Einpressverfahren sind eine höhere Positioniergenauigkeit und die Möglichkeit sehr geringe Wege verpressen zu können. So können auch Bauteile, die bereits sehr nahe am Ziel sind noch bearbeitet werden, da der Stick-Slip-Effekt beim Mikrohämmern nicht auftritt. So sind Schrittweiten kleiner 1 µm möglich.

Bei der Durchflusskalibrierung wird ein abrasives Fluid unter
definiertem Druck durch die Bohrungen eines Bauteils gepumpt
und so deren Einlaufkanten verrundet und der Durchfluss optimiert.
Während des Schleifprozesses wird mittels eines Sensors
kontinuierlich der Flussanstieg überwacht, sodass ein vom Kunden
vorgegebener Zielfluss äußerst genau eingestellt werden kann.

Bei der Einspritzmesstechnik wird insbesondere die Schuss- zu Schuss Ratenleistung von Diesel- und Benzininjektoren abhängig von den Betriebsparametern bestimmt. Dabei können präzise Einspritzmassen gemessen und differenziertere Aussagen zum zeitabhängigen Liefergrad während einer einzelnen Einspritzung getroffen werden.

Bei der Öffnungsdruckeinstellung werden Druckentlastungsventile, die z.B. in Kraftstoffpumpen verbaut werden, um alle angeschlossenen Baugruppen im Kraftstoffkreis vor Überdrücken zu schützen, eingestellt.
Da eine enge Toleranz maßgeblich für eine effiziente Auslegung der Komponenten und deren Lebensdauer verantwortlich ist, kommt diesem Merkmal besondere Aufmerksamkeit zu.
Bei der Einstellung wird über das komprimieren einer Feder die Schließkraft des Ventils und dadurch der Öffnungsdruck eingestellt. Entscheidend für eine Präzise Einstellung sind ein hochgenauer Einpressprozess und eine exakte Bestimmung des Öffnungsdrucks. Hierfür stehen je nach Gegebenheiten des Kundenbauteils direkte und indirekte Messverfahren zur Verfügung.

Beim Kondensatorentladungsschweißen (KE-Schweißen) handelt es sich um ein Widerstandsschweißverfahren mit extrem geringen Schweißzeiten (<10ms) und sehr hohem Wirkungsgrad (ca. 90%). Beinahe die vollständige Energie geht in die Schweißstelle (Buckel), wodurch das Bauteil nur sehr geringfügig erwärmt wird. Sonplas hat ein Vorrichtungskonzept entwickelt, das sich wirtschaftlich in Fertigungslinien integrieren lässt.

Beim Laserbeschriften werden Bauteiloberflächen mit Hilfe eines Laserstrahls verändert (im Gegensatz zum Drucken oder Beschriften mit z.B. Tinte, bei dem Material aufgetragen wird). Dadurch ist die Beschriftung oder Markierung sehr dauerhaft, wodurch eine Nachverfolgung (Traceability) über den gesamten Produktlebenszyklus möglich ist. Das Verfahren ist für fast alle gängigen Materialien anwendbar.

Beim Waschen werden die Werkstücke nach der hydroerosiven Bearbeitung gereinigt. Hierbei werden die Werkstücke nach SAE-Norm gespült und gereinigt.

Beim Laserbeschriften werden Bauteiloberflächen mit Hilfe eines Laserstrahls verändert (im Gegensatz zum Drucken oder Beschriften mit z.B. Tinte, bei dem Material aufgetragen wird). Dadurch ist die Beschriftung oder Markierung sehr dauerhaft, wodurch eine Nachverfolgung (Traceability) über den gesamten Produktlebenszyklus möglich ist. Das Verfahren ist für fast alle gängigen Materialien anwendbar.

Besteht in einer Maschine aufgrund der darin enthaltenen Stoffe und Prozesse Explosionsgefahr, werden basierend auf einer Zündquellen-Analyse geeignete Schutzmaßnahmen gemäß der ATEX-Richtlinie durchgeführt.

Lärmemissionen haben sich bei modernen, hochwertigen Fahrzeugpumpen mittlerweile zu einem Qualitätskriterium entwickelt. Mittels klassischer Messmethoden und auch durch Laservibrometer gestützte Verfahren werden die Körperschallemission gemessen.

Beim Einpressen handelt es sich um ein dauerhaftes Fügeverfahren. Wir können dazu je nach Anforderung auf verschiedenste Systeme zurückgreifen: z.B. Handhebelpressen, Servospindelachsen, servopneumatische und servohydraulische Systeme, Piezosysteme, elektrische Direktantiebe. Für die Überwachung, Steuerung und Regelung werden entweder externe Geräte oder vollintegrierte Sonplas-Systeme (Software oder Mechanik) verwendet.

Beim Mikrohämmern handelt es sich um einen hochgenauen Einpressprozess. Vorteile gegenüber konventionellen Einpressverfahren sind eine höhere Positioniergenauigkeit und die Möglichkeit sehr geringe Wege verpressen zu können. So können auch Bauteile, die bereits sehr nahe am Ziel sind noch bearbeitet werden, da der Stick-Slip-Effekt beim Mikrohämmern nicht auftritt. So sind Schrittweiten kleiner 1 µm möglich!

Beim Wolfram-Inertgas-Schweißen handelt es sich um ein Lichtbogenschweißverfahren unter Schutzgas. Für die Serienfertigung von elektronischen Bauteilen entwickelte Sonplas dafür einen Brennerkopf mit automatischer Nachstellung der Elektrode und Schnellwechselsystem für das reproduzierbare Tauschen der Elektrode und der Düsen.